Route in Südafrika

Südafrika Herbst 2013

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Allgemeines
  • Reisezeitraum: 22.9. bis 21.10.2013
  • 4600 km mit dem Auto (Gesamtstrecke: Johannesburg – Lesotho – Golden Gate NP – Sabi Sands Game Reserve – Kruger NP – Pretoria – Johannesburg)
  • Bilder: 5282 gemacht, davon 2574 archiviert (der Rest ist im Papierkorb gelandet)
  • Kosten: 4400,- € (davon: Flug 667 €, Mietwagen 380 €, fünftäg. Fotoworkshop 1350,- €). Der Kurs des Rands war mit 13,5 : 1 sehr günstig, im Mai waren es noch 12:1.
Vorbereitung

Ich habe mich entschieden nochmal nach Südafrika zu fahren, diesmal für 4 Wochen. Nachdem meine WildCard vom Frühjahr noch gültig ist kostet mich der Eintritt in die Nationalparks nichts. Bei der Recherche nach Game Lodges stoße ich auf Fotokurse die dort abgehalten werden (u.a. Nkorho Bush Lodge und Elephant Plains Lodge). Klingt interessant. Ein Wilderness Trail wäre auch nicht schlecht (ich war 2010 auf dem Wolhuter Trail und das hat mir gut gefallen). Damit ist der Kruger NP und Umgebung abgedeckt. Nachdem der Rest nicht zu weit vom Kruger entfernt sein sollte entscheide ich mich für Lesotho/Drakensberge. Bei Lesotho stoße ich auf das Morija Culteral Festival im Lonely Planet (LP) welche am letzten Septemberwochenende stattfindet.

Damit steht das Gerüst und ich kann mit Anfragen/Buchungen beginnen:
17.08: Anfrage wg. Fotokurs/Unterkunft im Oktober an Nkorho Bush Lodge
18.08. Anwort Nkorho Bush Lodge: Unterkunft R 3980 für eine Person, wg. Fotokurs werde ich an Manus van Dyk verwiesen
18.08.: Antwort von Manus: ein Platz ist noch frei (R 17200 für eine Person, Termin: 3. – 8.10.). Wenn man rechnet sind die 5 Tage Fotokurs billiger wie 5 Tage ’normal‘ gebucht (5 x R 3980 = R 19900). Aber vielleicht gibt es bei 5 Tagen Rabatt?
18.08.: Im Internet sehe ich mir die freien Termine für die Unterkünfte im Kruger NP einschl. der Trails an, checke Flüge und entscheide mich für den Zeitraum 22.9. bis 21.10.
19.08.: Urlaubsantrag eingereicht und genehmigt, damit kann es losgehen
19.08.: Flug Nürnberg – Paris – Jo’burg bei Air France gebucht (Lufthansa ist ca. 100,- € teurer)
19.08.: Auto bei rentalcars.com gebucht (VW Polo od. ähnlich mit R 5000 SB)
19.08.: Ich sage bei Manus per E-Mail zu. Die Voranzahlung von R 7000 überweise ich.
In der Zwischenzeit muss ich mir überlegen ob ich vor oder nach dem Fotokurs den Kruger NP besuche. Die Entscheidung fällt auf nachher und damit kann ich die Unterkünfte im Kruger NP buchen.
28.08.: Buchung Olifants Trail
06.09.: Buchung Berg-en-Dal
09.09.: Buchung Satara, Olifants
11.09.: Buchung Lower Sabie 1. Nacht (für die folgende Nacht ist nichts frei)
12.09.: Buchung Lower Sabie 2. Nacht (heute ist was frei)
21.09.: Buchung Letaba (hier war nicht klar ob ich nach dem Fotoworkshop noch eine Nacht außerhalb der KNP bleibe)

Damit ergibt sich folgender grober Zeitplan:
Mo. 23.09.: Ankunft Jo’burg, Fahrt nach Bethlehem (280 km), Nacht: Lionsrock
Di. 24.09.: Bethlehem – Rustler Valley – Ficksburg (100 km), Nacht: Ficksburg od. Leribe?
Mi. 25.09.: Leribe – Katse (130km, 2h) – Marakabei (360 km), Nacht: Katse od. Marakabei
Do. 26.09.: Marakabei – Thabia Bosiu (95km) – Maseru (30km)
Fr. 27.09.: Morija Festival in Morija, Nacht: Maseru od. Morija (45km). Ich habe Angst wg. des Festivals keine Unterkunft in Morija zu bekommen. Deshalb Maseru als Alternative.
Sa. 28.09.: Morija Festival?
So. 29.09.: Morija – Ficksburg – Clarens, Nacht: Clarens (150km) od. Harrysmith (250km)
Mo. 30.09.: Golden Gate NP – Harrysmith
Di. 01.10.: Sterkfontein Dam? – Harrysmith – Barberton? (450km), Alternative: nur bis Ermelo (270km), Ermelo – Hazyview (260km)
Mi. 02.10.: Barberton – Hazyview (100km), Harrysmith – Hazyview (550km), Nacht Hazyview
Do. 03.10.: ab 12.00 Checkin Nkorho Bush Lodge (von Hazyview 80km)
Fr. 04.10.: Fotoworkshop Nkorho Bush Lodge
Sa. 05.10.: Fotoworkshop Nkorho Bush Lodge
So. 06.10.: Fotoworkshop Nkorho Bush Lodge
Mo. 07.10.: Fotoworkshop Nkorho Bush Lodge
Di. 08.10.: Checkout Nkorho Bush Lodge, Nacht: Letaba
Mi. 09.10.: 15.00 Letaba: Olifants Trail (startet in Letaba!)
Do. 10.10.: Olifants Trail
Fr. 11.10.: Olifants Trail
Sa. 12.10.: Olifants Trail bis ca. 10.00, Nacht: Olifants
So. 13.10.: Nacht: Satara
Mo. 14.10.: Nacht: Lower Sabie
Di. 15.10.: Nacht: Lower Sabie
Mi. 16.10.: Nacht: Berg-en-Dal
Do. 17.10.: Nacht: Berg-en-Dal
Fr. 18.10.: Kruger NP oder Makuleke?
Sa. 19.10.: Nacht: außerhalb KNP
So. 20.10.: Pretoria, Abflug Jo’burg 19.15 Uhr
Im ersten Teil bin ich flexibel da ich keine Unterkünfte gebucht habe. Ab der Nkorho Bush Lodge ist der Zeitplan fest.

Fotoausrüstung

Kamera: Canon EOS 7D
Objektive: Sigma 4,5-5,6/8-16mm, Canon 3,5-5,6/15-85mm, Canon 4/70-200 mm (+ 1,4x Extender), Sigma 4,0-5,6/80-400 mm, Canon Makro 2,8/100 mm IS USM
Blitzgeräte: Metz 54 MZ-4i, Metz Ringblitz
Stativ: Benro Carbon Stativ mit Kugelkopf

Alle Bilder im Artikel sind die verkleinerten Original-JPEGs aus der Kamera ohne Bearbeitung. Bei einigen wurde die automatische Korrektur in IrfanView angewendet. Beim Pavian mit Jungtier am 9.10. wurde im RAW-Konverter (DxO Optics Pro 9) das DxO-Standard-Preset angewendet und der Ausschnitt angepasst.

Reiseverlauf

So. 22.09.: Flug mit Air France: Nürnberg (Abflug 20.35 Uhr) – Paris CDG (Abflug 23.55 Uhr mit 35 Min. Verspätung, Airbus A380) – Johannesburg.

Mo. 23.09.: 10.00 Uhr Ankunft in Jo’burg (nur noch 10 Min. Verspätung). Erst das Übliche: Passkontrolle, Gepäck abholen, Auto übernehmen. Um 11.45 Uhr geht es auf die N3, über Heidelberg nach Villers. Dort auf die R26, über Frankfort (kurzer Abstecher in die Stadt) nach Bethlehem. Hier ist erst mal  Einkaufen angesagt (Kühlbox/Kühlelemente, Getränke).

Die Straßen sind lange und gerade

Die Straßen sind lange und gerade

Anschließend zur Lionsrock Lodge (ist ca. 20 km außerhalb). Von der Veranda hat man einen schönen Ausblick. Abendessen in der Lodge.
Lionsrock: Mein ZimmerLionsrock: Ausblick von der UnterkunftLionsrock: Blick auf die Unterkunft

Strecke: Flughafen Johannesburg – Heidelberg – Frankfort – Bethlehem (300 km).
Übernachtung: Lionsrock Lodge bei Bethlehem (R 325)

Di. 24.09.: Nach dem Frühstück geht es auf einen Game Drive durch die Anlage (2h, R 140). Lionsrock gehört zu Four Pows (Vier Pfoten). Diese ‚befreien‘ Raubtiere aus engen Käfigen in Europa und geben ihnen ein ‚würdiges‘ Leben in Südafrika. Aber die Freiheit ist auch dort durch Zäune begrenzt.
Lionsrock: Löwen im Gehege Lionsrock: Leopard im Gehege
Um 11.15 Uhr fahre ich nach Bethlehem, dort wird nochmal eingekauft. Dann weiter auf der R26 über Fouriesburg nach Ficksburg.

Kirche in Fouriesburg

Kirche in Fouriesburg

In Ficksburg suche ich länger nach einer Unterkunft. Erst der 4. B&B hat ein freies Zimmer: Bella Rosa GH. Danach ein Rundgang im Ort
Kirche in Ficksburg Haus in Ficksburg Altes Haus in Ficksburg Bemalte Wand eines Kinderspielplatzes
und ein Ausflug ins Rustler Valley auf der R70 bis Rosendal (ca. 2h).
Berge und Wolken Berge und Wolken Berge und Wolken

Strecke: Bethlehem – Fouriesburg – Ficksburg – Abstecher ins Rustler Valley (230 km)
Übernachtung: Bella Rosa Guest House, Ficksburg (R 390)

Ficksburg: Mein Zimmer

Mein Zimmer im Bella Rosa GH

Mi. 25.09.: Nach einem guten Frühstück geht es erst mal zum Tanken (der Benzinpreis ist ca. 1 €/l ). Die Grenze zu Lesotho (Ficksburg Bridge) ist direkt im Ort. Erst der Ausreisestempel für Südafrika, dann über die Brücke nach Lesotho. Dort sind R 30 als Straßenbenutzungsgebühr fällig. Irgendwie will keiner meinen Pass sehen (bei der Ausreise gibt es Probleme, ich hätte zu einem der Schalter gemusst). Weiter geht es über Hlotse nach Katse (dazwischen ist ein Pass mit 3120m) und Thaba Tseka. Unterwegs eine Polizeikontrolle. Der Polizist fragt nach etwas zum Trinken. Nachdem ich ihm sage, dass ich nur Wasser dabei habe, war er nicht mehr durstig. Die Straße zw. Katse und Thaba Tseka ist sehr schlecht!
Berge und WolkenBergeStrohgedecktes HausStrohgedecktes Haus mit Außen-WCStaumauer des Katse StauseesWache an der Straße zum Katse Stausee
Das vorletzte Bild ist der Katse Staudamm, und das nächste zeigt die Wache an der Zufahrt zum  Staudamm.
Etwas kitschig war der Speisesaal bei den Sisters of Charity. Kann sein dass er für eine Hochzeit vorbereitet war. Ich war auf jeden Fall der einzige Gast im Haus.
Festlich geschmücktes Restaurant

Strecke: Ficksburg – Leribe – Katse – Thaba Tseka (215 km)
Übernachtung: Guesthouse Sisters of Charity, Thaba Tseka (R 400)

Do. 26.09.:
Frühstück mit Fischstäbchen! Los geht es um 8.00 Uhr. In Taba Tseka erstmal eine Polizeikontrolle: Ich werde gefragt, ob ich einen Kollegen nach Maseru mitnehmen kann -> ja.
Unterwegs haben wir den Mohale Dam besichtigt (Führung 10.30 – 11.15 Uhr). Dieser gehört wie der Katse Dam zum Lesotho Highlands Water Project, welches der Wasserversorgung von Südafrika dient. Der Mohale Staudamm ist auf Google Maps gar noch nicht vorhanden (s. Strecke).
Staumauer des Mohale Stausees
Danach habe ich meinen Fahrgast bei der Pioneer Mall in Maseru abgeliefert. Irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich in Maseru machen soll, also auf nach Thaba Bosiu (oder engl. Thaba Bosigo), meinem nächsten Ziel. Dies ist der einzige geschichtsträchtige Ort in Lesotho. Um 14.30 Uhr bin ich dort losgelaufen, erstmal steil den Berg hoch. Es kommen viele Schulklassen entgegen. Oben hat man eine schöne Aussicht. Nach 1h bin ich wieder unten.
Thaba Bosigo Schulkinder in Thaba BosigoMenschen bei Thaba BosigoHotelanlage bei Thaba Bosigo

Berge bei Thaba Bosigo
Bei dem vorletzten Bild handelt es sich um das Lesotho Cultural Village und beim letzten um den Qiloane Hill. Dieser soll als Vorlage für den Basotho-Hut gedient haben.
Als nächstes brauche ich eine Unterkunft: Die Mmelesi Lodge besteht aus kleinen Häuschen in einem schönen Garten.
Thaba Bosigo: Mein Zimmer
Danach habe ich mir die Gegend noch etwas zu Fuß angeschaut: Straßenverkäufer und Moschee.
Einfacher Laden mit Verkäufer Einfache Moschee

Abendessen: Kingclip (R 75) + 2 Bier (R 30).
Strecke: Thaba Tseka – Maseru – Thabia Bosiu (230 km)
Übernachtung: Mmelesi Lodge, Thabia Bosiu (R 460)

Fr. 27.09.:  Um 7.00 Uhr aufgestanden, es regnet leicht. 7.30 Uhr Frühstück (Ham&Eggs und Bohnen). Um 8.00 Uhr losgefahren, erst mal Richtung Osten. Dort habe ich (mir unbekannte) gelbe Blumen fotografiert.

Gelbe Blüte

Unbekannte Blume

Um 9.30 Uhr nach Maseru, zum Einkaufen in die Pioneers Mall. Danach nach Morija. Dort erst mal eine Unterkunft gesucht und mit dem Morija Guesthouse bin ich fündig geworden.

Morija: Meine Unterkunft
Um 12.30 Uhr geht es zum Morija Cultural Festival. Außer mir ist nur noch ein weiterer Weißer auf dem Festival. Dieser nannte den ersten Tanz den Ostrich dance (Straußentanz). Das Dunkle unter den Röcken sind Kronkorken. Die Jungen führten wildere (Kriegs?)tänze auf. Die Tänze wurden von einem Chor auf der Bühne begleitet (11. Bild). Danach die Jury mit einem Häuptling? Bild Nr. 9 zeigt Frauen in traditioneller Kleidung.
Tänzerinnen auf dem Morija Festival 2013 Tänzerinnen auf dem Morija Festival 2013 Tänzerinnen auf dem Morija Festival 2013 Tänzer auf dem Morija Festival 2013 Tänzer auf dem Morija Festival 2013 Tänzer auf dem Morija Festival 2013 Tänzer auf dem Morija Festival 2013 Tänzer auf dem Morija Festival 2013 Frauen in traditioneller Kleidung Zuschauer beim Morija Festival 2013 Chor beim Morija Festival 2013 Jury beim Morija Festival 2013 Schuhe einer Frau in traditioneller Kleidung
Traditionelle Schuhe?

Abendessen in Lindys B&B nebenan: R 110
Strecke: Thabia Bosiu – Maseru – Morija (95 km)
Übernachtung: Morija Guesthouse, Morija

Sa. 28.09.: Morgens etwas im Ort spazieren gegangen.
Sandsteinhaus in Morija Kirche in Morija Zerfallenes Haus
Danach zum Morija Cultural Festival. Normal findet das Festival an einem Wochenende statt. Freitag/Samstag gibt es einen Wettbewerb von Schulgruppen. Samstag Abend/Sonntag treten verschiedene Künstler(gruppen) auf. In diesem Jahr wurde das Festival wegen des 50. Geburtstages der Königin auf 2 Wochenenden verteilt. An diesem Wochenende hauptsächlich Wettbewerbe der Schulgruppen, d.h. die Tänze wiederholten sich.  Am Folgenden ist dann das ‚richtige‘ Festival.
Tänzerinnen auf dem Morija Festival 2013 Tänzer auf dem Morija Festival 2013 Tänzer auf dem Morija Festival 2013 Tänzer auf dem Morija Festival 2013 Tänzer auf dem Morija Festival 2013 Tänzer auf dem Morija Festival 2013 Tänzerinnen auf dem Morija Festival 2013 Tänzerinnen auf dem Morija Festival 2013 Tänzerinnen auf dem Morija Festival 2013

Abendessen in Lindys B&B R 110
Übernachtung: Morija Guesthouse, Morija

So. 29.09.: Das Festival geht zwar noch weiter, aber ich mache mich auf den Weg nach Clarens. An der Grenze gibt es Schwierigkeiten, da ich keinen Einreisestempel habe. Ich bin praktisch illegal in Lesotho. Erst fragt mich einer vom Touristenamt aus, wie es mir gefallen hat. Dann kommt der Ausreisebeamte. Er sagt mir mehrmals dass ich illegal hier in Lesotho bin. Ich erkläre, dass ich die Straßenmaut bezahlt habe, und dann wurde ich nicht mehr angehalten. Nach etwas Warten schickt er mich auf die Einreiseseite. Dort das gleiche: Erklärung, wie ich reingekommen bin, warten (vielleicht wurde hier ein Bakschisch erwartet?). Irgendwann bekomme ich den Einreise- und auch den Ausreisestempel.
Die nächste Überraschung beim südafrikanischen Zoll: Koffer öffnen: oh ein Laptop -> Waren über R 10000 müssen bei der Ausreise angemeldet werden. Zollbeamter: Kostet R 500 Strafe, da ich das nicht wissen konnte, darf ich ohne Strafe weiterreisen.
Dann geht es auf derselben Strecke zurück bis Fouriersburg und von dort auf der R712 nach Clarens.
Nach dem Checkin bin ich noch etwas gelaufen (2,5h, 10 km entlang der R712 Richtung Norden).

Ort Clarens

Ort Clarens

Haus im Alpenstil in Clarens

Wie zuhause?

Wolken über den Bergen

Strecke: Morija – Maseru – Leribe – Ficksburg – Fouriersburg – Clarens (240 km)
Übernachtung: Patcham Place, Clarens (R 500)

Mo. 30.09.: Frühstück um 7.30 Uhr, danach steht der Golden Gate Highlands Nationalpark auf dem Programm. Dort bin ich erst mal einen der ausgeschilderten Pfade abgelaufen (2h, 4km, auf der Strecke ist das der linke von den kleinen Bögen nördlich der Hauptstraße). Der südliche Teil von der Hauptstraße war abgebrannt und daher unattraktiv. Auf dem 2. Bild sieht man das Glen Reenen Camp: rechts von der Straße sind die festen Unterkünfte und links ist der Campingplatz. Der Vogel ist ein Klippenrötel.
Golden Gate Nationalpark Golden Gate Nationalpark mit Gleen Reenen Camp Klippenrötel Felsformationent im Golden Gate Nationalpark
Danach bin ich 2 Loops mit dem Auto abgefahren (auf der Strecke sind das die größeren Bögen östlich und südlich der Hauptstraße). An einem war ein Geierrestaurant, allerdings fehlten die Geier.
Dann eine 2. Wanderung (1h, 2 km, auf der Strecke ist das der rechte von den kleinen Bögen nördlich der Hauptstraße). Am Nachmittag zurück nach Clarens. Auf der Suche nach schönen Fotomotiven erst die R712 und dann die R711 ein Stück entlang gefahren.
Straße in der Landschaft
Um 16.00 Uhr nochmal zum Golden Gate NP wegen Aufnahmen im Abendlicht: die Felsen leuchten richtig rot. Das letzte Bild ist in Clarens gemacht.
Pferde, Golden Gate Nationalpark Golden Gate NationalparkClarens

Strecke: Clarens – Golden Gate NP und zurück (150 km)
Übernachtung: Patcham Place, Clarens (R 500)

Di. 01.10.: In den nächsten 2 Tagen steht Fahren auf dem Programm. Morgen möchte ich in Hazyview sein, um Donnerstag Mittag in der Nkorho Bush Lodge zu sein. Um 8.30 Uhr geht es los. Erst durch den Golden Gate Highlands Nationalpark zum Bosotho Cultural Village. Dies ist ein Freilichtmuseum mit lebenden Darstellern der lesothischen Kultur. Mit Führer (R 30) kann man einen Rundgang machen. Eine gute Beschreibung findet man hier: Bosotho Cultural Village. Was mich gestört ist, dass man unter der traditionellen Fellkleidung die normale Kleidung sieht.
Basotho Cultural Village Basotho Cultural Village Basotho Cultural Village
Danach ein kurzer Abstecher nach Phuthaditjhaba (war einst die Hauptstadt des Homelandes QwaQwa). Allerdings bin ich gar nicht ausgestiegen. Vor der Stadt ziemlich ärmliche Hütten.
Landschaft
Als nächstes entlang am Sterkfontein Dam auf der R74 auf der Suche nach einem weiteren Geierrestaurant. Leider habe ich es nicht gefunden.
Sterkfontein Dam
Vor dem Damm ist noch ein großes Feuer mit viel Rauch: Ein Farmer brennt seine Weide ab. Laut seiner Aussage wird das alle 3 Jahre gemacht, um dem jungen Gras eine Chance zu geben.
Feld wird abgebrannt Rauchwolke eines Feuers

Unterschied zw. abgebrand und nicht

Ergebnis: saftiges, frisches Gras im abgebrannten Teil

Dann werden Kilometer gemacht: Ab Harrysmith die R722 bis Memel (leider war nicht ersichtlich, dass ein Teil der Strecke Schotterstraße ist (40 km). Von dort auf der R34 nach Newcastle. Unterwegs habe ich eine Anhalterin mitgenommen (im Reiseführer wird empfohlen dies nicht zu tun). In der Stadt soll ich sie irgendwohin fahren. Das habe ich abgelehnt. Beim Aussteigen an der Ampel hat sie dann mein Smarthphone ‚mitgenommen‘, welches als Navi in der Mittelkonsole lag. Verfolgung sinnlos. In Newcastle kaufe ich noch ein, und dann geht es auf der N11 bis Volksrust. Eigentlich will ich noch ein Stück weiterfahren aber es wird bald dunkel (und es ist nicht empfehlenswert, bei Dunkelheit zu fahren).

Meine Unterkunft in Volksrust

Meine Unterkunft in Volksrust

Berge

Strecke: Clarens – Golden Gate NP – Phuthaditjhaba – Sterkfontein Dam – Harrysmith – Newcastle – Volksrust (375 km)
Übernachtung: Majuba Guesthouse, Volksrust (R 680 incl. Abendessen/Frühstück)

Mi. 02.10.: Um 8.00 Uhr fahre ich los über Ermelo (dort auf die N17), Chrissiesmeer nach Carolina. Von dort über die R38 nach Badplaas (da war ich schon mal 2007) und Barberton. Weiter auf der R40 bis Nelspruit. Dort kurz Einkaufen und um 13.00 Uhr geht es weiter nach Hazyview. Kurz nach Nelspruit ist eine Baustelle, und ich stehe 10 min. im Stau.
Blick auf die Landschaft Landschaft; im Hintergrund Stadt
In Hazyview suche ich länger nach einer Unterkunft. Am Ende wähle ich die Gecko Lodge außerhalb von Hazyview an der R536 Richtung Sabie .
Meine Unterkunft in Hazyview
Danach noch ein Abendsparziergang in der Umgebung.
Weiße Hibiskusblüte Squinting Bush Brown am Boden Pelzbiene an Blüte
Bei meiner Reise 1996 war ich 3x in Hazyview. Damals war das ein beschaulicher Ort. Inzwischen ist alles auf Tourismus eingerichtet. Meine damalige Unterkunft (Kruger Park Backpacker) existiert nicht mehr.
Strecke: Volksrust – Ermelo – Carolina – Barberton – Nelspruit – Hazyview (400 km)
Übernachtung: Gecko Lodge, Hazyview (R 595 = 44,- EUR incl. Frühstück)

Do. 03.10.: Nach dem Frühstück in der Lodge fahre ich erstmal zum Einkaufen für die nächsten fünf Tage. Um 9.20 Uhr geht es dann auf der R40, Richtung Norden. In Dwarsloop verlasse ich die R40 und es geht in die Pampa. Erst ist es noch eine Teerstraße bis Rolle (65 km), danach Schotterstraße bis zur Nkorho Bush Lodge. Um 11.40 Uhr bin ich am Gowrie Gate. Von dort sind es dann noch 10 km bis zur Nkorho Bush Lodge.

Die Beschreibung des folgenden fünftägen Fotoworkshops (3. – 8.10.2013) finden Sie hier: Fotoworkshop Nkorho Bush Lodge.

Strecke: Hazyview – Bushbuckridge – Rolle – Nkorho Bush Lodge (110 km)
Übernachtung: Nkorho Bush Lodge / Sabi Sand Private Game Reserve

Di. 08.10.: Nachdem ich in den letzten Tagen keine Zeit fürs Internet hatte, gönne ich mir noch eine Stunde Internet in der Lodge. Um 11.15 Uhr verlasse ich die Nkorho Bush Lodge in Richtung Kruger Nationalpark (KNP). Am Gowrie Gate verlasse ich das Sabi Sand Private Game Reserve und fahre zum Orpen Gate des KNPs. Dort muss ich mich registrieren lassen. Da ich noch eine WildCard von meiner letzten Reise habe, muss ich keinen Eintritt bezahlen (pro Tag R 248 = 19,- €, WildCard ca. R 1400 = freier Eintritt für ein Jahr in fast alle staatlichen NPs in Südafrika). Allgemeines zum KNP am Ende.
Im Orpen Camp gibt es ein Eis und ein Coca Cola als Mittagessen. Weiter geht es über die H7 und S106 (zwischen drin ist die H7 wg. Schäden durch die Überschwemmungen von 2012 noch gesperrt) nach Satara, dann auf der H1-4 Richtung Letaba. Unterwegs ein Elefantenbulle beim Fressen. Ein kurzer Stopp auf der Brücke über den Olifants River. Auf der Brücke darf man aussteigen. Ist allerdings nicht viel los, nur ein paar Antilopen und ein Flusspferd, aber es ist angenehm wenn man sich die Füße etwas vertreten kann.
Afrikanischer Elefant (m) beim Fressen Flusspferd, Wasserböcke und Impalas am Olifants
Weiter geht es zum N’wamanzi Lookout. Dort darf man ebenfalls (auf eigene Gefahr) aussteigen und hat einen schönen Überblick über den Olifants River. Um 16.00 Uhr erreiche ich Letaba. Dort ist erstmal der Checkin angesagt. Anschließend geht es kurz zur Unterkunft. Um 16.15 Uhr geht es schon wieder los, ein Loop über die S94, S46 und wieder die S94 zurück zum Camp (17.45 Uhr). Unterwegs gibt es Bilder von einem Impala und von einem Kaphasen.
Kopf eines Impalas (f) Kaphase beim Fressen

Abendessen im Restaurant: Rumpsteak + Bier (R 125 = ca. 9 €).
Strecke: Nkorho Bush Lodge – Gowrie Gate – Orpen Gate – Satara – Letaba (205 km)
Übernachtung: Letaba Camp / Kruger Nationalpark (R 753 = 56 €)

Mi. 09.10.: Los geht es um 6.00 Uhr, erstmal die H1-6 Richtung Norden am Letaba River entlang (Schleife S95). Danach die S62 zum Letaba River bzw. dieser ist hier zum Engelhard Dam aufgestaut (mit Abstecher zum Matambeni Hide und Longwe Lookout). Landschaftsfotografie im KNP ist schwierig, da der Park meistens flach ist. Nur im Süden ist es etwas hügeliger. Engelhard Dam am Olifants Rriver und Olifants Rriver:
Engelhard Dam am Olifants RriverLandschaft
Unterwegs gibt es Paviane und Helmperlhühner.
061656_DxO Helmperlhuhn
Um 8.30 Uhr Frühstück im Letaba Camp und Checkout. Zwischen Restaurant und Unterkunft noch ein sehr schöner Haubenbartvogel.
Haubenbartvogel auf Ast
Um 10.00 Uhr geht es entlang des Letaba Rivers (S94, S46, S93) Richtung Olifants Camp. Schöne Bilder, wie ein Riesenfischer (Eisvogelart) einen Krebs verspeist.
Riesenfischer frißt Krebs Riesenfischer frißt Krebs Riesenfischer frißt Krebs Riesenfischer auf Ast
Um 11.40 Uhr kehre ich um. Auf dem Rückweg Grünmeerkatzen (Affen) und zwei Kapturteltauben. Um 12.45 Uhr bin ich zurück im Camp. Dort gibt es mein (Standard-)-Mittagessen: Eis und Coca Cola. Danach noch ein Spaziergang im Camp. In der Wildnis wird auch wichtige Medizinforschung betrieben:
Schild gegen Wilderei
Um 15.00 Uhr ist Treffpunkt für den Olifants Trail, um 15.30 Uhr Abfahrt. Wir fahren die H1-5 Richtung Süden über den Olifants River. Danach geht es auf einer für Touristen gesperrte Straße Richtung Osten auf die S90. Dieser folgen wir eine Weile, um dann wieder auf eine für Touristen gesperrten Straße zum Olifants Trail Camp abzubiegen. Unterwegs gibt es noch einen schönen Sonnenuntergang.
Giraffe im Abendlicht Sonnenuntergang in Morija
Um 18.00 Uhr erreichen wir das Camp. Es werden die Verhaltensregeln erläutert und besprochen, was wir in den nächsten Tagen tun werden. Danach beziehen wir die (wirklich einfachen) Hütten. Nach dem Abendessen palavern wir noch am Lagerfeuer.
Olifants Trail Camp Olifants Trail Camp

Strecke: Letaba Camp – H1-6 – S95 – S62 – S94 – S46 – S93 – Letaba Camp – Olifants Trail Camp (170 km)
Übernachtung: Olifants Trail Camp / Kruger Nationalpark
Kosten: R 3939 = 292 €, 3 Übernachtungen in einfachen Hütten, Essen, 2 Wanderungen pro Tag mit Ranger, eine am Morgen und eine am Nachmittag .

Allgemeines zu den Wilderness Trails im Kruger NP (es gibt mehrere)

Es ist ein All-inclusiv Packet für 3 Nächte/2 Tage (Soft Drinks/Alkohol muss man selbst mitbringen). Man trifft sich am Nachmittag in einem Camp und wird mit einem Jeep zum Trail Camp gefahren. Es sind bis zu 8 Teilnehmer und 2 Ranger (und ein Koch). Dort gibt es Abendessen und eine Einweisung durch den Ranger. Man übernachtet in einfachen Hütten, es gibt eine Gemeinschaftsdusche und Toilette. Das Camp befindet sich abseits von für Touristen befahrbaren Straßen im Busch. An den 2 Tagen macht man jeweils 2 Wanderungen (morgens und nachmittags) in der Umgebung. Der Ranger erklärt was man unterwegs so sieht: Spuren von Tieren, Pflanzen, Insekten.
2010 war ich bereits auf dem Wollhuter Trail.

Do. 10.10.: Olifants Trail
Morgens: Wecken um 5.00 Uhr, um 5.30 Uhr mit Auto los, gelaufen sind wir von 6.00 Uhr bis 11.00 Uhr mit Frühstückspause dazwischen. Die 8 Teilnehmer werden von zwei bewaffneten Rangern begleitet. Wir sind angehalten, immer hintereinander zu gehen und keine großen Lücken zu lassen (aufgescheuchte Tiere könnten Lücken als Fluchtweg nutzen und das könnte gefährlich werden). Da die Fluchtdistanz der Tiere zu Menschen viel größer ist als zu Autos, kommen wir nicht so nah an die Tiere ran. Am Vormittag wird es ziemlich heiß und wir sind froh (und kaputt) als wir das Camp erreichen.
Elefantenherde am Wasserloch Rotweiße Blüte einer Wüstenrose (Adenium multiflorum)
Ca. 12.00 Uhr Mittagessen, danach Pause. Vom Camp kann man auf den Olifants River runter schauen. Da Trockenzeit ist, hat er nicht viel Wasser.
Nachmittags: Um 16.15 Uhr mit Auto los, wir laufen nur ein paar hundert Meter zum Olifants River. Dort beobachten wir Flusspferde und trinken unseren Sundowner (bei mir ist es ein Bier). Zurück sind wir um 18.30 Uhr.
Flusspferd mit offenen Maul im Wasser Flusspferd mit offenen Maul im Wasser

Strecke: morgens 18 km, davon 7,5 km zu Fuß, nachmittags 8,5 km mit Auto
Übernachtung: Olifants Trail Camp / Kruger Nationalpark

Fr. 11.10.: Olifants Trail
Morgens: Wecken um 5.00 Uhr, um 5.30 Uhr mit Auto los, gelaufen sind wir heute nur von 5.45 Uhr bis 9.30 Uhr (7 km), um 9.45 Uhr sind wir wieder im Camp. Unterwegs haben wir 3 Halswirbel einer Giraffe gefunden, als nächstes erklärt der Ranger Spuren im Sand. Im 3. Bild die Gruppe unter einem Afrikanischen Baobab oder Afrikanischer Affenbrotbaum.
Wirbelsäule einer Giraffe Ranger erklärt Spuren Gruppe unter Affenbrotbaum
Nachmittags: Wegen der Hitze machen wir einen Game Drive, los geht es um 15.30 Uhr, zurück sind wir um 18.45 Uhr (50 km mit Auto).
Elefantenherde mit Jungtier in der Mitte Kori-Trappe Sonnenuntergang

Strecke: S90 (50 km)
Übernachtung: Olifants Trail Camp / Kruger Nationalpark

Sa. 12.10.: Um 6.30 Uhr fahren wir im Olifants Trail Camp los, um 9.00 Uhr sind wir im Letaba Camp. Unterwegs treffen wir Touristen mit Reifenpanne. Sie sitzen unsicher im Auto. Wir halten an und unter der ‚Bewachung‘ unserer Ranger helfen wir beim Reifenwechsel.
Reifenwechsel im Kruger NP
Um 9.15 Uhr über S46/S93/S92/S91/H1-5/S39/S127/H1-5 nach Satara (13.00 Uhr), um dort festzustellen, dass meine nächste Übernachtung in Olifants reserviert ist. Also zurück über die H1-5/H8 nach Olifants (14.45 Uhr). Um 16.45 Uhr eine Runde über die S44/S93. Zurück um 17.45 Uhr.
Tschakma-Pavian (w) mit Jungtier Elefanten im Olifants

Strecke: Olifants Trail Camp – Letaba Camp – Satara Camp – Olifants Camp (250 km)
Übernachtung: Olifants Camp / Kruger Nationalpark (R 748 = 56 €)

So. 13.10.: Los um 5.45 Uhr: S92/S91/H1-5/S89/S90/S41/S100 und H1-3 nach Satara (9.30 Uhr) zum Frühstück. Unterwegs gibt es ein Nilganspaar, einen Graufischer (Eisvogelart) und Hyänen.
Nilganspaar Graufischer auf Ast Kopf einer Fleckenhyäne Fleckenhyäne am Boden sitzend
Um 10.15 Uhr wieder los: H1-3/H7 (Nsemani Dam)/S36 bis Muzandzeni Picnic Spot/S126/H1-3 zurück nach Satara (13.15 Uhr). Am Nachmittag los um 14.45 Uhr: H1-3/H8/S37 bis zum Sweni Hide, zurück über S41/S100 nach Satara (17.45 Uhr). Tiere auf der Strecke: Elefanten, vermutlich eine Pantherschildkröte, Kudus (m), Gabelracke und zwei Raubadler auf einem Baum.
Elefanten und Autos Pantherschildkröte?2 Kudus (m) Gabelracke auf Teerstraße Raubadler auf Baum Elefant und Autos
Und dass die Warnung im Satara Camp ernst werden kann zeigt dieses Video.

Strecke: Olifants Camp – Satara Camp (240 km)
Übernachtung: Satara Camp / Kruger Nationalpark (R 911 = 67,50 €)

Mo. 14.10.: Der Tag beginnt mit einer Löwin an der S100 östlich von Satara. Ich nenne diese Straße die ‚Lion-Road‘, da hier die beste Chance besteht, Löwen im KNP zu sehen. Am Sweni Hide warten Vögel auf mich: Sattelstorch, Graureiher, Silberreiher und Mohrenklaffschnabel (Klaffschnabel weil beide Schnabelhälften nach außen gewölbt sind)
Sich ableckender Löwe Sattelstorch im Wasser Graureiher im Wasser Silberreiher am Wasser Mohrenklaffschnabel auf Baum
Auf der S37 ein VW Tuareg mit platten Breitreifen. Ob Breitreifen richtig für Schotterstraßen sind bezweifle ich. Der Fahrer sucht nach dem Adapter für die Sicherheitsmutter. Irgendwann entdeckt er ihn im Bordwerkzeug (da wo er sein soll). Nachdem er den Reifen gewechselt hat, fahre ich weiter nach Tschokwane zum Frühstücken. Danach geht es auf der H10 nach Lower Sabie.
2 Streifengnus Landschaft
Dort checke ich erst mal ein. Am Nachmittag noch ein Game Drive entlang der H4-1 mit Abschluss am Sunset Dam der gleich neben dem Lower Sabie Camp ist. Der Vogel am Wasser ist ein Wassertriel.
Flusspferde am Ufer Flusspferde am Ufer

Wassertriel auf Nahrungssuche

Strecke: Satara Camp – S100 – S41 – S37 – H1-3 – Tschokwane – H10 – Lower Sabie Camp (175 km)
Übernachtung: Lower Sabie Camp / Kruger Nationalpark (R 820 = 61 €)

Di. 15.10.: Start um 5.30 Uhr, Frühstück in Tschokwane (8.45 Uhr). Bilder: Tiefland-Nyala (m), Giraffenbulle (bei den männlichen Giraffen sind die Hörner oben ohne Haare -> diese gehen bei Rangkämpfen verloren) und Grünmeerkatze
Tiefland-Nyala (m) Kopf einer Giraffe Am Boden sitzende Grünmeerkatze (m) Grünmeerkatze (w) mit Jungtier im Baum
Auf dem Rückweg Stopp am Orpen Dam Hide, zurück im Camp um 12.30 Uhr.
Landschaft 2 kämpfende Elefanten (m) Nashörner überqueren Straße laufendes Steppenzebra Nilkrokodil beim Sonnen Flusspferd geht ins Wasser
Bilder im Camp: Dorfweber (m) und die Aussichtsplattform am Restaurant
Dorfweber (m) auf AstAussichtsplatform am Restaurant
Wieder los um 15.30 Uhr: zuerst zum Sunset Dam, dann eine Runde südlich von Lower Sabie mit Duke Wasserloch, Ntandanyathi Hide und Ntandanyathi Wasserloch. Am Rückweg noch ein Abstecher zum Sunset Dam. Zurück um 18.00 Uhr.
Waffenkiebitz am Boden sitzend Kniendes Warzenschwein bei Futtersuche Nilkrokodil im Wasser 3 Nimmersatte im Flug
Bilder: Waffenkiebitz, Warzenschwein (die knieende Futtersuche ist typisch), Nilkrokodil und drei fliegende Nimmersatte.

Vormittags: Lower Sabie – H4-1 – H1-2 (S83) – Tschokwane – S35 – S32 (Orpen Dam Loop) – H10 – Sunset Dam – Lower Sabie (145 km)
Nachmittags: Lower Sabie – H4-2 – S130 – S137 – S28 (Ntandanyathi Hide) – H4-2 – Sunset Dam – Lower Sabie (50 km)
Gesamtstrecke: 200 km
Übernachtung: Lower Sabie Camp / Kruger Nationalpark (R 820 = 61 €)

Mi. 16.10.: Start um 5.45 Uhr. Als erstes ein Swainsonfrankolin und eine Schwarzbauchtrappe:
Swainsonfrankolin am Boden Schwarzbauchtrappe
Danach noch Hyänen. Diese nutzen oft Wasserdurchlässe an Straßen als Bau, um ihre Jungen großzuziehen. Auf dem letzten Bild sind Maidschwalben zu sehen.
Liegende Fleckenhyäne (w) 2 Jungtiere säugen an Mutter Junge Fleckenhyäne 2 Maidschwalben sitzen auf Ast
Frühstück in Afsaal. Dies ist mein liebster Frühstücksplatz im KNP. Dort ist immer was los. Hier eine Schlankmanguste und ein Rotader-Sonnenzeiger (m).
Schlankmanguste am Boden Rotader-Sonnenzeiger (m) auf Ast
Um 10.00 Uhr geht es weiter nach Skukuza. Eigentlich will ich in das dortige Internetcafe, aber dieses ist geschlossen. Um 12.00 Uhr zurück nach Berg-en-Dal, dabei die Abzweigung auf die H1-1 verpasst. Unterwegs sehe ich eine Hornrabenfamilie bei der Futtersuche. Hornraben sind sehr selten, und es gibt eine Web-Seite, wo man Sichtungen melden kann/soll. Das braune ist ein Jungtier.
Hornrabe Junger Hornrabe
Um 14.15 Uhr Checkin in Berg-en-Dal. und um 16.00 Uhr geht es wieder los. Zurück im Camp um 17.45 Uhr. Vorher am Matjulu Wasserloch noch ein junges Kudu und ein Elefant, der aus einem Wasserreservoir trinkt.
Kudu (m) beim Fressen Elefant trinkt aus Wasserreservior

Vormittags: Lower Sabie – H4-2 – S108 – S25 – S119 – S118 – H3 – Afsaal – H3 – H1-1 – Skukuza – H1-1 – H3 – S110 – Berg-en-Dal (205 km)
Nachmittags: Berg-en-Dal – S110 – Matjulu Wasserloch – S110 – H3- S110 – Berg-en-Dal (40 km)
Gesamtstrecke: 245 km
Übernachtung: Berg-en-Dal Camp / Kruger Nationalpark (R 830 = 61,50 €)

Do. 17.10.: Start um 5:35 Uhr, erst zum Matjulu Wasserloch, danach zur H3 (Afrikanische Wildhunde) und S114, ein kurzes Stück in die S25, dort Löwen.
2 Afrikanische Wildhunde auf Straße 3 Löwinnen
Dann auf der S114 Richtung Afsaal. Dazwischen ein Abstecher zum Outspan Plaque. In Afsaal Frühstück. Wie immer gibt es was zum Fotografieren: zwei Fuchsmangusten beim Spielen und ein Rotschnabeltoko.
2 Fuchsmangusten spielen Rotschnabeltoko an Autotür Touristen-Jeep in Afsaal
Dieser Toyota ist die Komfortversion mit Einstiegshilfen und abmontierbaren Seitenschutz.
Danach die H3 Richtung Skukuza bis fast zum Biyamiti Fluss.Unterwegs eine Nashornmutter mit Kind.
2 Nashörner laufen die Straße entlang Kopf eines Nashorns
Anschließend zurück auf der H3, Abstecher zur Renosterpan. Weiter über die S110 zum Matjulu Wasserloch. In Berg-en-Dal um 12.00 Uhr. Nachmittags los um 15.15 Uhr. Zurück im Camp um 17.45 Uhr.
Bilder: Kaffernbüffel, Warzenschwein
Kaffernbüffel Kopf eines Kaffernbüffels Warzenschwein beim TrinkenLandschaft im Abendlicht

Vormittags: Berg-en-Dal S110 – Matjulu Wasserloch – S110 – H3 – S114 – Afsaal – H3 – S110 – Matjulu Wasserloch – Berg-en-Dal (110 km)
Nachmittags: Berg-en-Dal – S110 – H3 – S114 – S25 bis zum Mhlambane Fluss S114 – S118 -H3 – S110 – Berg-en-Dal (65 km)
Gesamtstrecke: 175 km
Übernachtung: Berg-en-Dal Camp / Kruger Nationalpark (R 830 = 61,50 €)

Fr. 18.10.: Losgefahren bin ich um 5.35 Uhr in Berg-en-Dal, ca. 8.30 Uhr war ich in Lower Sabie, vorher noch ein kurzer Abstecher zum Sunset Dam (nichts los). Dort Frühstück. Um 9.00 Uhr los Richtung Crocodile Bridge. Unterwegs ein Gerippe eines Impalas und nicht weit davon die Geier (genauer Weißrückengeier).
Totes Impala Weißrückengeier auf Straße
Um 10.30 Uhr verlasse ich den Kruger NP über die Crocodile Bridge.
Brücke bei Crocodile Bridge
Über Komatipoort geht es auf die N4. Ca.16.30 Uhr erreiche ich Pretoria. Und da beginnt die Irrfahrt: Kurz vor dem Ziel meine ich, ich sei falsch und kehrte um … Nach 50 km und 1.45h war ich da, wo ich vorher fast schon war. Die Karte zeigt sehr gut den Umweg. Ankunft Cranes Nest 18.30 Uhr.
Vormittags: Berg-en-Dal – S110 – H3 – S114 – S25 – H4-2 – Lower Sabie – H4-2 – S28 (Ntandanyathi Hide) – H4-2 – Crocodile Bridge (115 km)
Nachmittags: Komatipoort (N4) – Nelspruit – Middleburg – Pretoria (500 km)
Gesamtstrecke: 615 km (davon ‚Umweg‘: 50 km, 1.45h)
Übernachtung: Cranes Nest, Pretoria

Sa. 19.10.: Frühstück um 7.30 Uhr, danach zum Austin Roberts Memorial Bird Sanctuary (8.00 – 9.30 Uhr), welches gleich neben dem Cranes Nest ist. Ein Stadtlauf geht direkt am Haus vorbei. Vögel: Kronenkranich, 2 unbekannte Enten und streitende Nilgänse.
Volkslauf in Pretoria Kopf eines Kronenkranichs 2 Enten im Wasser Nilgans verflgt Nilgans
Um 10.30 mit dem Auto los zum Voortrekker Denkmal (11.45 – 13.00 Uhr). Das Denkmal erinnert an die Vertreibung der Buren durch die Engländer (Großer Treck). Die Karte zeigt die Routen der großen Burenführer.
Voortrekker Monument Voortrekker Monument Voortrekker Monument
Danach geht es weiter zum Freedom Park (13.00 – 15.00 Uhr). Dieser ist quasi das schwarze Gegenstück zum Voortrecker Denkmal.
Freedom Park
Am Schluss fahre ich noch zum Union Buíldings (15.30 – 15.45 Uhr). Dieses beherbergt die südafrikanische Regierung und den Präsidenten (das Parlament tagt in Kapstadt).
Union Buildings Park vor Union Buildings
Zurück im Cranes Nest bin ich um 16.00 Uhr. Um 16.30 Uhr gehe ich zu Fuß zu einem nahen Einkaufszentrum (bis 17.30 Uhr). Am Rückweg noch kurz ins Austin Roberts Memorial Bird Sanctuary.
Ausblicke auf Pretoria: im (unserem) Herbst/Winter blühen dort die Jacaranda-Bäume herrlich blau.
Blick auf Pretoria Blick auf Pretoria Ausfallstraße, links Voortrekker Monument Blick auf Pretoria, im Hintergrund Union Buildings Dey Street mit Jacarandas

Strecke: Pretoria (35 km)
Übernachtung: Cranes Nest, Pretoria

So. 20.10.: Eigentlich wollte ich ganz früh ins Austin Roberts Memorial Bird Sanctuary. Nachdem es am Morgen aber trüb ist, fällt dieses aus. Als erstes gehe ich zum nahen Einkaufszentrum, um Biltong zu kaufen. Nachdem das Wetter nicht besser wird, entschließe ich mich, nochmal in den Freedom Park zu gehen und mir dort viel Zeit zu lassen (10.45 – 12.30 Uhr). Danach fahre ich los zum Flughafen. Im Esselenpark mache ich eine kurze Pause und bin dann viel zu früh am Flughafen (14.00 Uhr). Abgabe Auto (meine Kühltasche verschenke ich an einen Angestellten des Autoverleihs).
AF995: Jo’burg – Paris CDG 19.15 – 6.00 Uhr (Airbus A380).
Strecke: Pretoria – Jo’burg Flughafen (50 km)

Mo. 21.10.: Flug AF1010 Paris CDG – Nürnberg 7.20 – 9.00 Uhr. Den Flughafen in Nürnberg verlasse ich um 9.20 Uhr und um 9.50 Uhr bin ich zuhause.

Allgemeines zum  Kruger Nationalpark (KNP) in Südafrika

Es gibt eine Geschwindigkeitsbeschränkung: 50 km/h auf Teerstraßen  und 40 km/h auf Schotterstraßen (es gibt auch Radarkontrollen!). Normalerweise darf man das Auto nicht verlassen. Nur in den Camps und auf Rastplätzen oder an besonders gekennzeichneten Plätzen wie großen Brücken oder Aussichtspunkten ist es erlaubt. Die Öffnungszeiten richten sich nach Sonnenauf- und Untergang. Im Oktober ist der KNP von 5.30 – 18.00 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten muss man im Camp sein oder den Park verlassen haben. Die besten Zeiten für Game Viewing sind die Morgen- und Abendstunden. Mittags, wenn es sehr heiß ist, stellen sich die Tiere in den Schatten von Bäumen.
Camps im KNP: Die Unterkünfte in den nördlichen Camps sind nicht so überlaufen und man hat eine Chance direkt vor Ort noch was zu bekommen. Ab Olifants/Satara muss man Glück haben das noch was frei ist. Ich hab meine Unterkünfte ca. 4 Wo. vor Reisebeginn im Internet gebucht. Bei Lower Sabie musste ich die 2 Übernachtungen an 2 Tagen hintereinander getrennt buchen. Es waren jeweils nur noch einzelne Tage verfügbar. Wenn man die gewünschte Unterkunft nicht gefunden hat lohnt es sich ein paar Tage später nochmal zu schauen. Nachdem ich die gleiche Unterkunftsklasse gebucht habe musste ich nach einem Tag nicht umziehen. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit außerhalb des KNPs zu übernachten und jeweils morgens in den Park zu fahren. Natürlich muss man jedes mal Eintritt bezahlen (auch wer in einem Camp wohnt muss den Eintritt für jeden Tag im Park extra bezahlen). Im Sommer werden die Tore in den Camps eine halbe Stunde früher geöffnet als die Tore vom außen.

Links zu weiteren Seiten: HomeReisenFotografieÜber michImpressum

 

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3 Kommentare

  1. Hallo Hans
    ganz herzlichen Dank für den wunderschönen Ausflug
    bevor ich in das Tagesgeschäft einsteige, habe ich eben DEine Fotografie genossen.
    Ich denke wir kommen mit dem Zusammenschluss der beiden Gruppen gut voran, das wird eine gute Sache
    ganz herzliche Grüße
    Uli

  2. Hallo Hans,
    mit diesem Bericht hast Du ein Meisterstück abgeliefert. Enorm viele Tiersichtungen und wirklich spektakuläre Aufnahmen!
    Natürlich braucht’s für eindrucksvolle Tieraufnahmen auch Glück und einen guten Tracker – vor allem aber einen guten Fotografen!
    „Dein“ Krokodil, wie ein aufgetauchtes U-Boot. „Schau mir in die Augen Kleines“, scheint es zu sagen. Diese Worte hast hast Du klasse ins Bild übersetzt. Tja und Dein „Nachtlöwe“ als Schattenriss, großes Kino!

    Übrigens im Namibiaforum http://www.namibia-forum.ch ist derzeit ein threat eingestellt: „Mein liebstes Löwenfoto“… Klick mal rein, dort freut man sich garantiert über einen Beitrag von Dir.

    LG.
    Rolf

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